Deutschlands Ansehen in der Welt

Sagen wir es doch ruhig: Das ist uns scheiß egal, was die Welt von uns denkt. Wir sind deutsch und damit gut. Sollen wir etwa den Schweden noch eine Rechnung für die Schäden im Dreißigjährigen Krieg stellen? So höhnt einer, der es nicht besser weiß, in der hiesigen Tageszeitung. Ich würde ihn gern einmal fragen, ob er schon mal etwas von Kommeno gehört hat, wo in unserem, im deutschen Namen, nicht von irgendwem, sondern vom Vater, Großvater oder Onkel, wer damals auch immer dabei war, Grausamkeiten begangen wurden, die man bis dahin in einer zivilisierten Welt nicht für möglich gehalten hat.

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Eine kulturelle Bereicherung

PadlerFreundschaft kennt keine Grenzen. Weder macht sie vor kulturellen noch vor Altersunterschieden halt.

Von Tina Heinz

Sie sitzen in einem Restaurant, trinken Cappuccino, lachen, erzählen von zahlreichen vergangenen gemeinsamen Erlebnissen, lachen noch mehr. Es scheint, als würden sich Ute Padler und Ayan und Urmi Sengupta aus Indien schon seit langer Zeit kennen. Doch ihre Freundschaft ist noch jung – besteht seit etwa einem halben Jahr. Eine Freundschaft, die so selbstverständlich erscheint, es aber keinesfalls ist.

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2. Magdeburger Symposium: Ein Blick über den Tellerrand

Symposium-Team_freiPolitikverdrossenheit? Nicht mit den Organisatoren des 2. Magdeburger Symposiums!

Von Tina Heinz

Krieg. Frieden. Europa. Unter diesem Motto findet das 2. Magdeburger Symposium vom 12. bis zum 14. Juni statt. Während sich die studentischen Organisatoren und ihre Gäste im vergangenen Jahr damit auseinandersetzten, wie man die Europäische Union verstehen und gestalten kann, stehen in diesem Jahr bedrückendere Themen auf dem Plan.

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Das grüne Gespenst von der grünen Gentechnik

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Ein Kleinbauer in Bangladesch präsentiert stolz seine Auberginen. Foto: Dr. Uwe Schrader (Forum Grüne Vernunft)

Gentechnikphobie: Europa befindet sich im Würgegriff einer epidemischen Paranoia – Von Reinhard Szibor

Im Jahre 1987 schüttelte noch die Mehrheit der Bundesbürger über „Die Grünen“ den Kopf. In deren Bundestagswahlprogramm hieß es: „Wir unterstützen den Widerstand gegen Informations- und Kommunikationstechniken und fordern: Keine Digitalisierung des Fernsprechnetzes, keine Dienste und Netzintegration im Fernsprechnetz (ISDN), keine Glasfaserverkabelung (Breitband-ISDN)! Stopp des Kabel- und Satellitenfernsehens!“ Die grüne Partei konnte sich nicht durchsetzen. Inzwischen ist die Lage anders.

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Zeitreise: Breiter Weg Nr. 6

Bild Artikel 3Seit seiner Ersterwähnung im Jahr 1207 ist der Breite Weg seit Jahrhunderten die Hauptverkehrsader Magdeburgs. Sein Bild änderte sich im Laufe der Zeiten – Brände, Kriege und neue Verkehrsströme hinterließen im Laufe der Jahrhunderte Spuren in der „Vorzeige-Straße“. In den 1930er Jahren erlebte der Breite Weg seine Blütezeit: Prachtvoll verzierte Häuserfassaden zeugten vom Reichtum, die Schaufenster der Geschäfte und der großen Kaufhäuser luden zum Bummeln ein, die kleinen Cafés und die zahlreichen Gaststätten waren beliebte Treffpunkte für die Elbestädter und deren Gäste. Weiterlesen