Die Erfindung der Kriminalität

Gerald Wolf 2Können Tiere eigentlich kriminell sein? Ein Löwenmann zum Beispiel, ist er kriminell, ein Kindesmörder, wenn er als neuer Rudel-Chef die Jungen tötet, um mit den Damen des Rudels eigene zu zeugen? Nein, er könne ja nichts dafür, hört man da sagen, es sei seine Natur. Wenn aber nicht von unseren tierischen Verwandten überkommen, dann muss unsere kriminelle Ader etwas Menschliches sein, etwas Humanes! Und tatsächlich, kriminell zu sein, setzt Rechtsbewusstsein voraus, nämlich im vollen Bewusstsein Unrecht tun – man klaut, betrügt, mordet.

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Wie wahr ist die Wahrheit? Die Stimme verrät die Lüge

3521139_xxlLügen, Täuschen, verdrehen, vergessen oder verdrängen – alles Begriffe, die von der eigentlichen Wahrheit wegführen oder sie gar verändern. Um einem Täter eine Straftat nachzuweisen, müssen Tatsachen mittels Sachbeweisen oder Zeugenaussagen zusammengetragen werden. Es geht um die eindeutige Identifizierung eines Täters. Das ist oft gar nicht so einfach, weil weder Polizei noch das später beurteilende Gericht die Straftat selbst erlebt haben.

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Spitzbuben scheuen schlechtes Wetter

Bendzka5Kriminaldirektor Frank Bendzka, Leiter des Magdeburger Polizeireviers, über die gewöhnliche Großstadtkriminalität und Straftaten-Phänomene bei Demonstrationen oder schlechtem Wetter.

MAGDEBURG KOMPAKT: Herr Kriminaldirektor, wo steht denn die Landeshauptstadt Magdeburg in Sachen Kriminalität?

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Das Herz – Quelle des Bösen?

titel_spezial0815_IIDer Psychologe und Kriminologe Adrian Raine will einen biologischen Marker für „das Böse“ gefunden haben: ein niedriger Ruhepuls.

Bestürzung stellt sich ein und Neugier wird wach, wenn wir von einer begangenen Straftat erfahren. Wie kam es dazu? War es nicht zu verhindern? Welche Gründe lassen Menschen straffällig werden?

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